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Hof Imagon

Sahra und Jan Laiblin haben beide eine fundierte landwirtschaftliche Berufsausbildung sowie einige Praxisjahre absolviert, Jan als Landwirt, Sahra als Gärtnerin. Landwirtschaft ist ihr Traumberuf. Wie viele andere junge Leute haben auch sie allerdings keinen elterlichen Hof zu erben. Wie also an Land kommen?

In der Nähe ihrer Wunschgegend Schwäbisch-Hall, eine Stunde nördlich von Stuttgart, begannen sie 2017 auf knapp einem Hektar Land, das ihnen ein befreundeter Biobauer verpachtete, Gemüse anzubauen und in der Region zu vermarkten. Das Ziel ist eine solidarische Landwirtschaft, später auch mit Milchprodukten und Fleisch. Die nächsten SoLaWis, 30 km westlich und 40 km östlich, funktionieren gut und haben lange Wartelisten. Schwäbisch-Hall selbst ist eine weltoffene Kleinstadt mit Waldorfschule und einem Publikum, das viel Sinn für Ökologie haben dürfte. Gute Voraussetzungen also.

Der Name für das Projekt ist auch schon gefunden: Hof Imagon, nach dem lateinischen Wort imago „Bild“, das in der Metamorphose der Schmetterlinge das ausgewachsene Tier bezeichnet, das sich aus Ei, Raupe und Puppe schließlich entwickelt hat. Es fehlte nur noch ein Stück Land mit Perspektive, denn die Situation erlaubte keine betriebliche Entwicklung: Tierhaltung war ganz ausgeschlossen, und eine Hofstelle wäre auch prima.

Im nahegelegenen Wackershofen sind nun 4 ha Ackerland und 1,5 ha Grünland zu verkaufen. Nach längeren Verhandlungen mit der Erbengemeinschaft konnten wir uns auf einen angemessenen Preis einigen.Hier also unser Aufruf an alle Freunde und Unterstützer im Großraum Stuttgart: beteiligen Sie sich am Landkauf für Hof Imagon – damit sich der Schmetterling entfalten kann!